Wie muss man sich das vorstellen?
Wenn die Details des Endproduktes nicht von Anfang an klar sind oder ein Pilotprojekt gestartet wird, ist es sinnvoll, mit einer minimalen Lösungsvariante zu starten. Dem minimal viable product (MVP).
Ausgehend von dieser Lösung können weitere Ausbaustufen definiert und umgesetzt oder Korrekturen angebracht werden. Ohne grosses Risiko kann geprüft werden, wie eine neue Idee oder ein neues Produkt bei der Zielgruppe aufgenommen wird.
Das ist Ihr Nutzen
- GoLive in 2 Monaten, dank einem interdisziplinären Team
- Technische Basis schaffen, um Ausbau voranzutreiben
- Minimaler Ressourceneinsatz für maximalen Output
- Konkrete Vorstellung, was funktioniert und wie es weitergeht
- Ein Running-System, um Skeptiker und Nein-Sager zu überzeugen
Das benötigt es von Ihnen
- Hohe Priorisierung dieses Projekts bei allen involvierten Abteilungen
- Mitarbeit mit notwendigem Pensum aus Ihrem Team
- Teilnahme an den alle 2-3 Tage stattfindenden Sitzungen der entscheidungsbefugten Personen
- Sie sind gewillt, pragmatisch und schnell vorwärtszukommen, um den Berg zu erklimmen
- Entscheidungs- und Budgetkompetenz
Kosten
CHF 90’000 – 120’000 (exkl. MwSt.)
FAQ zum Angebot
Wie wird der Funktionsumfang des MVP definiert?
Der Funktionsumfang eines MVP wird auf die wesentlichen Funktionen reduziert, die notwendig sind, um den Kernnutzen des Produkts zu demonstrieren und erstes Nutzerfeedback zu erhalten. Ein MVP soll helfen, die spätere Anwendung möglichst früh zu «erleben». So können wichtige Kurskorrekturen vorgenommen werden, bevor zu viel Budget verbraucht wurde, oder es kann grundsätzlich entschieden werden, ob die Anwendung den erhofften Mehrwert bringt. Ein MVP ist oft sehr funktional, das User-Interface nur rudimentär.
Welche Technologien werden für die Entwicklung verwendet?
Die Wahl der Technologien hängt von den spezifischen Anforderungen ab. Wir setzen auf bewährte Frameworks und Plattformen, die eine schnelle und flexible Entwicklung ermöglichen. Wo immer möglich, setzen wir auf wartungsarme Komponenten, um die Betriebskosten niedrig zu halten. Insgesamt ist uns ein nachhaltiger Betrieb der Anwendung wichtig, da wir wie beim «Durable Design» durchdachte und robuste Lösungen als wesentlich für den Erfolg erachten.
Wie wird Nutzerfeedback in die Weiterentwicklung eingebunden?
Nach dem Launch des MVP sammeln wir gezielt Feedback der Nutzern, werten dieses aus und integrieren die relevanten Erkenntnisse in die Weiterentwicklung des Produkts. So kann ein grösserer Teil der Entscheidungen und Funktionen bereits vor dem Rollout durch reale Alltagserfahrungen untermauert werden. Das verbessert die User-Experience und vermeidet hektische Ad-hoc-Anpassungen nach dem GoLive.
Welche Kosten sind mit einem MVP verbunden?
Die Kosten variieren je nach Komplexität und Umfang des MVP. Wir erstellen individuelle Angebote, die auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Dabei legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, welcher Anteil des Gesamtumfangs durch den MVP abgedeckt werden soll. Funktionen, die ohnehin sinnvoll erscheinen und sowohl in Bezug auf die User Journey als auch auf die technische Umsetzung unkritisch sind, müssen nicht unbedingt Bestandteil eines MVPs sein. Das MVP soll effizient Antworten auf Fragen liefern, die ohne Nutzerfeedback nur schwer oder gar nicht beantwortet werden können.
Wie erfolgt die Übergabe nach Fertigstellung?
Nach Abschluss der Entwicklung übergeben wir Ihnen auf Wunsch den vollständigen Code sowie eventuelle Dokumentationen oder gewähren Ihnen Zugang zu einem Repository wie z.B. GitHub. So können Sie das Produkt bei Bedarf eigenständig weiterentwickeln oder betreiben. Alternativ bieten wir Ihnen natürlich auch alle weiteren Projektschritte bis zur vollständigen Fertigstellung Ihrer Anwendung an.
Geht das mit künstlicher Intelligenz nicht günstiger?
Doch – aber nicht unbedingt. Die Möglichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz sind in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Gerade die Konstruktion von MVPs profitiert von diesem Fortschritt. Mit zunehmender Komplexität und Ausbaustufe können sich KIs jedoch in falschen Annahmen verlieren oder Zusammenhänge vergessen. Ihr Einsatz ist daher (noch) nicht beliebig skalierbar – zumindest nicht ohne fundierte Programmierkenntnisse. Nach Absprache und im Einklang mit unserem Adicto KI-Manifest sind wir jedoch in der Lage, diverse KI-Tools zur Erstellung von MVPs einzusetzen und damit einen gewissen Kostenvorteil zu schaffen.
Statt Neubau – können nicht bestehende Softwarekomponenten übernommen werden?
Eine häufig gestellte und berechtigte Frage. Zunächst erscheint diese Vorgehensweise in vielerlei Hinsicht sinnvoll, da Zeit und Ressourcen gespart und funktionierende Bereiche gewinnbringend übernommen werden können. Allerdings ist zu bedenken, dass ältere Anwendungen häufig auch veraltete Softwareversionen oder inzwischen abgekündigte Programmiersprachen verwenden. Kontrollierte Updates – teilweise über mehrere Hauptversionen hinweg – und die Neuprogrammierung nicht mehr kompatibler Konnektoren etc. sind meist ähnlich aufwendig wie ein Neubau. Ein Neubau hat zudem den Vorteil, dass die Stabilität und Sicherheit nicht durch Inkompatibilitäten oder ungenaue Workarounds beeinträchtigt werden.
Wem gehört der Code einer solchen Software?
Bei Adicto gilt für alle Projekte ein einfaches Prinzip. Arbeiten, die vom Kunden in Auftrag gegeben und bezahlt werden, gehören auch dem Kunden. Ein Lock-in, der einen Projektfortschritt oder eine Realisierung ohne Beteiligung von Adicto verhindert, ist für uns nicht sinnvoll. Sobald die Leistungen von Adicto bezahlt sind, gehören die Rechte am Code grundsätzlich dem Kunden. Bei Projekten, die nicht vollständig realisiert werden, ist es auch für uns entscheidend, ob unsere Leistungen bis zum Zeitpunkt des Projektabbruchs bezahlt werden. Es wird dann der zu diesem Zeitpunkt vorliegende Stand übergeben.
Elevator Pitch – warum gerade Adicto für MVPs?
Da Adicto alle Projektphasen vom Vorprodukt bis zur Fertigstellung abdecken kann, sind wir in einer frühen Projektphase involviert. Und mit dem breit gefächerten Toolset ist es uns möglich, in verschiedenen Projektphasen gleichzeitig zu agieren. So können zum Beispiel bereits klickbare Prototypen erstellt werden, ohne auch nur eine Zeile Code programmieren zu müssen. Diese dienen beispielsweise für erstes Nutzerfeedback. Parallel dazu können aber auch kritische Bereiche bereits rudimentär programmiert werden, um sie auf eine spätere Umsetzbarkeit zu testen. Durch den direkten Kontakt untereinander sind wir vergleichsweise effizient und nutzen unsere sehr kurzen Kommunikationswege. Das ist mit Sicherheit ein Alleinstellungsmerkmal von Adicto.



